Kommentarbuch

 

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loewe1996 Nov 24 2010 7:09 PM
super, dass ausführlich in einer Ausstellung berichtet wird, es wird ja vieles bei agh einfach "runter" gemacht, wobei doch auch hier die menschen gute arbeit leisten und die politik auch darüber nachdenken sollte, ob agh nicht grundsätzlich freiwillig geleistet werden kann und im gegenzug der mehraufwand erhöht wird; loewe1996
ottonormalverbraucher Nov 23 2010 9:37 AM
so ein quark
Stefanie Manig manig@kvhs-goettingen.de Nov 01 2010 2:33 PM
Sehr geehrter Herr Roland,

die Ausstellung ist überwiegend in den Rathäusern der Gemeinden zu sehen und daher an deren jeweilige Öffnungszeiten gebunden. Falls Sie länger arbeiten müssen, empfehlen wir Ihnen, die Ausstellung in den Sparkassen in Adelebsen (1. bis 8. Dezember) oder Hann.Münden (8. bis 15. Dezember) zu besuchen, die durchgängig geöffnet haben. Im Kreishaus in Göttingen ist die Ausstellung vom 21. Dezember bis 31. Januar zu sehen - auch hier gibt es großzügige Öffnungszeiten: Von 6.15 - 18 Uhr ist sie für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zugänglich.

Mit herzlichen Grüßen
Stefanie Manig
Projektleitung AGH im Fokus
Roland komentar@arcor.de Oct 31 2010 10:24 AM
Guten Tag,
hätte da mal eine Frage :
Zu welchen Uhrzeiten kann sich jemand der, zumindest teilweise in Arbeit und Brot steht, die Ausstellung ansehen ?
Oder wird dieser Personenkreis nicht gewünscht ?
Hierzu werden keine Angaben gemacht weder im Internet noch in den schriftlichen Veröffentlichungen !
Um entsprechende Rückmeldung wird gebeten.

Skeptiker Oct 22 2010 3:50 PM
Ich bin der Meinung, das diese sogenannten 1-Euro-Jobs durchaus für manch arbeitswilligen (oder in Hinsicht anderer vereinzelter Punkte)eine gute Möglichkeit bietet, wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Allerding muss aus volkswirtschaftlicher Sicht gesagt werden, dass ein Mensch immer Nutzenorientiert denkt und in zweiter Linie (wenn überhaupt) an die Belastung der Gesellschaft (durch finanzielle Kosten) denkt. (Nur)aus volkswirtschaftlicher Sicht kann verallgemeinert werden, dass jeder Arbeitslose - auch wenn hinter verdeckter Hand - mehr Nutzen darin sieht den Regelsatz + 100 Euro Sockelbetrag zu bekommen, als sich das Einkommen mit einer Arbeit zu verdienen. Der Anreiz, eine Arbeit zu suchen ist also geringer, als der Nutzen viel Freizeit zu haben und trotzdem Geld zu bekommen. Analog verhält es sich zu den 1-Euro-Jobs, bis hin zu einem Hinzuverdienst von 100 Euro, da von diesem Betrag nichts vom Arbeitslosengeld II abgezogen wird.

Dies ist natürlich nur die volkswirtschaftlicher Sicht, andere moralisch-ethische Gründe können beinahe genauso Gewichtig sein, vor allem in der Hinsicht, dass es nicht zu vertreten ist, alle Arbeitslose unter Generalverdacht zu stellen.

Da aber die Kosten für die Sozialsysteme bei hoher Arbeitslosigkeit immens sind und im Grunde alle belasten (Steuern...) ist die volkswirtschaftliche Sichtweise einer der wichtigsten, meiner Meinung nach.

Ein wirkliche Lösung stellen die 1-Euro-Jobs somit nicht dar. Es müssen andere Anreize geschaffen werden, vor allem für die Leute, die nur das Motiv des oben beschriebenen Nutzens nachgehen! Lohnerhöhung auf dem Lohnsektor wäre partziell eine Lösung. Ob dies und wenn ja, in welchem Maße passieren kann, muss diskutiert werden! Leicht sind solche Entscheidungen sicherlich nicht!

Beste Grüße
 
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