Toys Company
Haben Sie noch alte Spielsachen? Teddys, Lego, Puppen oder Bilderbücher? Dann spenden Sie sie für einen guten Zweck: Bei der Toys Company Göttingen kommen sie bedürftigen Kindern zu Gute, die das Spielzeug kostenlos erhalten können. Vorher werden die Sachen aber noch aufbereitet.
In der Firma kümmert man sich liebevoll um das gespendete Spielzeug: Die 30 Mitarbeiter sortieren, waschen, säubern, reparieren, nähen, lackieren, schrauben und kleben, bis die Sachen wieder wie neu aussehen. Zum Schluss werden sie noch in buntes Papier eingepackt, damit die Kinder das Spielzeug als wirkliches Geschenk mit nach Hause nehmen können.
Die Toys Company besteht ausschließlich aus Teilnehmern
an Arbeitsgelegenheiten und einigen Fachanleitern. Alle Abläufe werden - wie in einer regulären Firma - von den Mitarbeitern geplant und gesteuert: Die Werkstatt kann nur arbeiten, wenn die Kreativabteilung vorher festgelegt hat, was umgesetzt werden soll. Die Lagermitarbeiter verpacken das Spielzeug, sobald sie die fertigen Sachen von der Werkstatt bekommen haben. Eine Marketingabteilung entwirft neue Strategien für die Spenderakquise, designt Flyer und beantwortet E-Mails. Die Verwaltung kümmert sich um reibungslose Abläufe zwischen den Abteilungen. So können in fünf verschiedenen Abteilungen der Modellfirma die jeweiligen beruflichen Qualifikationen der Teilnehmer geschult werden.
"Wir achten bei unseren Teilnehmern immer auf ihre Stärken. Wer sich in der Marketingabteilung nicht wohl fühlt, ist vielleicht in der Werkstatt gut aufgehoben", so die Leiterin der Toys Company. Für viele Alleinerziehende sei die Arbeitsgelegenheit auch eine Möglichkeit herauszufinden, wie Job und Familie für sie zu bewältigen seien. Frau Faulhaber, Abteilungsleiterin Marketing findet: "Man muss die Arbeitsgelegenheit als Gesamtpaket sehen: Ich bekomme Arbeitslosengeld II plus 120 Euro plus Fahrtkosten. Außerdem kann ich was Sinnvolles tun, das Zeugnis hilft mir bei zukünftigen Bewerbungen und ich bekomme hier soziale Kontakte. Es ist ja nicht so, dass man als SGB-II-Empfänger Party macht und permanent neue Leute kennenlernt."
Ort der Arbeitsgelegenheit:
Toys Company Göttingen
Träger der Arbeitsgelegenheit:


